5-alpha-reductase and hair loss: what it is and why it matters for DHT

Das Enzym, das für die Umwandlung von Testosteron in DHT bei androgenetischer Alopezie verantwortlich ist

Die 5-alpha-Reduktase ist ein Schlüsselenzym im Androgenstoffwechsel und wandelt Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um. Dieser biochemische Schritt ist klinisch relevant, da DHT eine zentrale Rolle bei androgenabhängigen Haarausfallmustern wie der Alopecia androgenetica spielt.

Das Verständnis der Funktionsweise der 5-alpha-Reduktase im Haarfollikel trägt dazu bei, zu verdeutlichen, warum der DHT-Signalweg häufig im Zusammenhang mit erblich bedingtem Haarausfall diskutiert wird.

Einen vollständigen medizinischen Überblick über androgenbedingten Haarausfall finden Sie in unserem Leitfaden zur Alopecia androgenetica.

Schematische weergave van de omzetting van testosteron naar DHT via het enzym 5-alpha-reductase.

Was ist 5-Alpha-Reduktase?

Die 5-alpha-Reduktase ist eine Gruppe von Enzymen, die die Umwandlung von Testosteron in DHT katalysieren. DHT ist ein stärkeres Androgen als Testosteron und kann in androgenempfindlichen Geweben stärkere biologische Wirkungen entfalten.

DHT bindet an Androgenrezeptoren in genetisch prädisponierten Haarfollikeln und trägt so im Laufe der Zeit zu strukturellen Veränderungen bei.

Im Zusammenhang mit Haaren ist dies deshalb von Bedeutung, weil einige Kopfhaarfollikel genetisch bedingt empfindlich auf DHT reagieren.

Wie die 5-alpha-Reduktase Testosteron in DHT umwandelt

Der Ablauf lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Testosteron (zirkulierendes Androgen)
  • 5-alpha-Reduktase (Konversionsenzym)
  • Dihydrotestosteron (DHT)

DHT kann dann mit Androgenrezeptoren in empfänglichen Haarfollikeln interagieren.

Eine ausführlichere Erklärung des Hormons selbst finden Sie hier:

→ Was ist DHT und wie wirkt es sich auf das Haar aus?

Warum DHT für Haarfollikel wichtig ist

Bei genetisch prädisponierten Personen ist DHT mit einem fortschreitenden Muster von Follikelveränderungen verbunden, die oft als Miniaturisierung beschrieben werden:

  • Die Anagenphase (Wachstumsphase) verkürzt sich.
  • Der Haarfollikel produziert einen dünneren Haarschaft.
  • Die Haardichte kann mit der Zeit abnehmen.

Bei der Miniaturisierung verkleinert sich der Haarfollikel allmählich, was im Laufe der Wachstumszyklen zu dünneren und kürzeren Haarfasern führt.

Dieser Mechanismus ist charakteristisch für die androgenetische Alopezie.

Typen der 5-Alpha-Reduktase

Die Forschung beschreibt mindestens zwei primäre Isoenzyme (Typ I und Typ II), die sich in ihrer Gewebeverteilung und Aktivität unterscheiden.

Vereinfacht ausgedrückt:

  • Verschiedene Isoenzyme können in bestimmten Organen und Gewebetypen aktiver sein.
  • Die Kopfhaut und die Haarfollikel können auf Androgene reagieren.
  • Dies ist mit ein Grund dafür, warum DHT-bezogene Mechanismen bei einigen Haarausfallmustern relevant sind.

Diese Seite dient als informativer Überblick und nicht als Diagnoseinstrument.

Ansätze, die auf den 5-alpha-Reduktase-Weg abzielen

Da die 5-alpha-Reduktase an der DHT-Produktion beteiligt ist, konzentrieren sich einige medizinische und Forschungsstrategien auf die Beeinflussung dieses enzymatischen Schrittes.

Verschreibungsoptionen (medizinischer Kontext)

Bestimmte Medikamente hemmen die Aktivität der 5-alpha-Reduktase und reduzieren so die DHT-Bildung. Es handelt sich dabei um verschreibungspflichtige medizinische Behandlungen, die eine ärztliche Beurteilung erfordern.

Botanische und ernährungswissenschaftliche Forschung

Einige Pflanzenextrakte werden hinsichtlich ihrer Wechselwirkung mit Androgenwegen, einschließlich der 5-alpha-Reduktase, untersucht.

Ein häufig im Zusammenhang mit DHT-bedingtem Haarausfall diskutiertes Beispiel ist die Sägepalme.
→ Sägepalme und DHT-Signalwege

Wichtig: Pflanzenextrakte wirken nicht auf die gleiche Weise wie pharmazeutische Inhibitoren.

Für wen könnte dies relevant sein?

Dieser Signalweg wird hauptsächlich im Zusammenhang mit androgensensitiven Mustern diskutiert, wie zum Beispiel:

  • Männlicher Haarausfall (Haarausfall an Schläfen/Scheitel)
  • Weibliches Muster der Ausdünnung (Verbreiterung des Scheitelbereichs / Verlust der Kronendichte)

Haarausfall kann jedoch auch durch nicht-androgene Mechanismen verursacht werden (z. B. Telogen-Effluvium oder Entzündungen). Die Identifizierung des zugrunde liegenden Haarausfallmusters ist daher unerlässlich, bevor man sich mit DHT-bedingten Erklärungen befasst.

Dieser Mechanismus ist vor allem mit der androgenetischen Alopezie verbunden und ist in der Regel nicht der Hauptgrund für stressbedingten oder entzündlichen Haarausfall.

Zusammenfassung

Die 5-alpha-Reduktase ist das Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Da DHT genetisch prädisponierte Haarfollikel beeinflusst, ist dieser enzymatische Stoffwechselweg von zentraler Bedeutung für das Verständnis der androgenetischen Alopezie.

Es ist wichtig zu erkennen, ob die Haarverdünnung einem androgenabhängigen Muster folgt, bevor man sich auf DHT-bezogene Mechanismen oder Interventionen konzentriert.

Wenn Ihr Haarausfallmuster auf eine Beteiligung von Androgenen hindeutet, beginnen Sie mit den Seiten zur medizinischen Übersicht und zum Wirkmechanismus:

Häufig gestellte Fragen zu 5-alpha-Reduktase und Haarausfall

Einklappbarer Inhalt

Was bewirkt die 5-alpha-Reduktase?

Die 5-alpha-Reduktase ist ein Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. Diese Umwandlung erhöht die Androgenwirkung in DHT-empfindlichen Geweben, darunter bestimmte Haarfollikel der Kopfhaut.

Führt die Hemmung der 5-alpha-Reduktase zu einer Senkung des DHT-Spiegels?

Medizinische Inhibitoren der 5-alpha-Reduktase sind darauf ausgelegt, die DHT-Bildung zu reduzieren. Pflanzliche Extrakte werden hinsichtlich ihrer potenziellen Wechselwirkung mit diesem Stoffwechselweg untersucht, wirken aber nicht auf dieselbe Weise wie verschreibungspflichtige Medikamente.

Ist die 5-alpha-Reduktase an der Haarverdünnung bei Frauen beteiligt?

Androgenbedingter Haarausfall kann auch bei Frauen auftreten. Obwohl sich die Hormondynamik zwischen den Geschlechtern unterscheidet, kann die DHT-bedingte Follikelsensitivität in einigen Fällen von androgenetischer Alopezie bei Frauen dennoch eine Rolle spielen.